Freitag, 14. August 2009

sweetwater resort: rückblick nach 3 tagen / 2 nächten:


am ersten nachmittag wurden wir, was tiersichtungen anbetrifft, verwöhnt. Auch die anderen ausfahrten waren interessant, aber so enthusiastisch wie wir den park nach dem ersten ausflug gesehen haben, sehen wir ihn jetzt nicht mehr.Gerade was den buschbereich anbelangt, ist es ziemlich langwierig, eine sichtung zu machen, da müssten sich die tiere gleich neben der straße und nicht im dickicht aufhalten. Bei den Wasserstellen gibt's wie immer was - auch größeres - zu sehen.

Aber das war auch schon im samburu park so – safari heißt ja nicht umsonst ‚ausflug’ in der masai-sprache; und bei einem ausflug weiß man ja auch nicht vorher, was einen erwartet, wie’s dann tatsächlich wird.

Zur unterbringung im ol pajeta gibt’s eigentlich nur zu sagen, so ruhig und nett würden wir gerne all unsere urlaube in einem hotel verbringen - allerdings bei einem preis von USD 695 pro doppel mit vollpension irgendwie erwartbar ;-)




[v i d e o c l i p s auf youtube]

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Wir fahren ins zeltlager und auf eine nacht-safari (110809)


Zur erinnerung, wir bekamen das angebot, das abendessen im tented sweetwater camp, dem schwesterhotel des serena ol pajeta, einzunehmen, und im anschluss, auf einladung des hauses eine 2-stündige nachtpirschfahrt zu machen. Grund dürfte auch sein, dass die japanischen gäste (siehe beitrag dazu) ein barbecue machten, und die im ol pajeta nicht für uns alleine ein komplettes menü kochen wollten. Die uns angebotene gratis-nachtpirschfahrt kostet normal USD 90 / person, war aber ein angebot dem wir nicht widerstehen konnten.

Da wir ja ursprünglich in der masai mara in einem der zeltlager der gehobenen klasse übernachten wollten, hab ich eine nette dame an der rezeption im tented sweetwater camp [clip auf youtube] gebeten, mir ein freies ‚zelt’ zu zeigen. Auf dem weg zu einem der ca. 40 zelte gingen wir an einer backofenähnlich aussehenden konstruktion vorbei in dem feuer brannte: der warmwasserspeicher. Dann zum zelt, eigentlich eine holzkonstruktion, eine auf stelzen stehende plattform, mit holzdach darüber, und darunter ist ein zelt aufgestellt, aus dickem plastik, und ‚fenstern’, mit moskito-gittern gesichtert. Im zelt dann ein nettes doppelbett, kasten, licht, weiters WC und dusche, alles natürlich mit fließend wasser. Und der vorderteil wird mit zip zugemacht, sodass nichts hineinkommen kann. Einziges manko aus unserer sicht: angesichts der doch kühlen nächtlichen temperaturen im zelt etwas frisch, vor allem auch, wenn man aus der dusche herausmuss. Wir stellten dann fest, in wärmeren monaten ja, vielleicht, jetzt aber sind wir froh, im ok pajeta zu sein.

Um 1930 begann dann das abendessen, selbstbedienung, nettes büffet, nicht in einem zelt, sondern in einem gemauerten gebäude. Da wir nicht sehr viel hunger hatten, hatten wir mit samuel, unserem fahrer für die nacht-safari, der uns auch vom ol pajeta abgeholt hatte, ausgemacht, bereits ab 2020 uhr mit der 2-stündigen fahrt zu beginnen.
Wir waren alleine im landrover, mit samuel am steuer, und einem weiteren angestellten, dessen aufgabe es war, einen riesigen scheinwerfer mit der hand steuernd durchs gebüsch gleiten zu lassen. Elefant, büffel, gazellen, antilopen, alles war in kleinen bis kleinstmengen da, die großen tiere reagierten auf das licht gar nicht, die kleineren liefen davon.

Höhepunkte waren sicher die sichtung des löwenpaares mit den 4 kleinen, und der besuch bei den hyänen in ihrem erdbau. Samuel wusste ganz genau wo er fahren musste, die löwen waren im nu im dickicht gefunden, vater löwe schlief einfach weiter, mutter löwe und die 4 kleinen waren wach, blieben aber auch unbeeindruckt liegen.
Der zweite höhepunkt ar der besuch bei familie hyäne, mit nachwuchs im bau.

Nach zwei stunden, wir waren gut angezogen, und daher nicht unterkühlt im oben offenen landrover, waren wir wieder im ol pejeta retour.

Ein nettes geschenk, das wir uns so vielleicht nicht gegönnt hätten – vielleicht erst in der masai mara, wo’s ja noch viel mehr tiere geben soll.




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Wie gehabt, wir jagen ein phantom, nein derzeit zwei (110809)

Also unsere mentale to-do-liste ist auf die ausstehenden sichtungen von leopard und schwarzem rhinozeros eingestellt, das weiße haben wir ja schon gesehen, und dem leopard jagen wir seit samburu nach. Die pirschfahrt war anfänglich ziemlich einsam, da fast kein tier zu sehen war, und das fast eine stunde lang. Wir schweiften mit unseren blicken über jeden baum, auf dem wir einen leoparden mit frisch gefangener beute zu sehen hofften, aber umsonst. Das tier tauchte nicht auf. Angesichts der größe des parks und der möglichkeit sich für andere nicht-entdeckbar zu verstecken, macht die suche nach dem leopard zur suche nach der nadel im heuhaufen; auch anderes getier war selten zu sehen, vielleicht auch weil es doch noch ziemlich heiß war, und die tierchen sich einfach im schattigen dickicht kühlten.
Wir fanden dann endlich unser schwarzes, vom aussterben bedrohtes rhinozeros. Die tiere sind aber ziemlich scheu, und machen sich meist umgehend aus dem staub, so wie auch in unserem fall. Ob’s echt ein schwarzes und kein weißes war, können wir nicht beschwören, aber john, unser führer meinte, das sei so – also das schwarze auf der to-do-liste abgehakt.





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Ol pajeta, qualität, und japaner (110809)

Wie bereits berichtet, ist das ol pajeta heute voll, 13 japaner sind angreist, exakter 12 japaner, davon 4 kleinkinder, und ein europäisch ausshender mann, der scheinbar mit einer japanerin verheiratet ist. Aus vielen erfahrungen in diversesten ländern wissen wir, wenn japaner im hotel auftauchen, und das noch dazu in gruppen, dann spricht das für die qualität des hotels, so wie auch in unserem fall.
Sie haben dann um 1500 ein gemütliches Mittagessen auf der überdachten terrasse eingenommen, wobei die bestellung der getränke, und die auswahl der speisen vom menü, für walter, den gastgeber, nicht ganz einfach war – japanisch kann er ja nicht, und die nicht viel englisch, geschweige denn kisuaheli (ich hoff so schreibt man das; mangels nicht verfügbarem internet kann ich das beim schreiben (110809, 22:18 uhr lokalzeit) nicht wirklich überprüfen.
Abends machten die japaner dann ein barbecue.

[sogar die vögel genießen das Ol Pejeta]





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Schwein am teller, antilopen an der wasserstelle


[stiegenhaus in den ersten stock zu unserem zimmer]

Ab 1300 uhr genossen wir, gemeinsam mit dem älteren ehepaar, das erst nach dem Mittagessen abreiste, undser Mittagessen. Auswahl an zwei suppen, drei hauptspeisen, 3 nachtischen, daneben noch salat, wenn man wollte. Das essen wie immer frisch zubereitet genießend, genossen wir das schauspiel einer herde von ca. 30 antilopen die sich an der wasserstelle am ende der rasenfläche vor dem haus labten.
Nach abreise der 2 gäste, waren wir die einzigen vor ort, umzingelt von jeder menge personal, das äusserst freundlich, nett und hilfsbereit ist. Es scheinen aber neue gäste zu kommen, da ein tisch für 13 personen gedeckt ist. Es sind ja dzt. noch 3 zimmer im haupthaus, und 2 im ‚nebengebäude’ frei. Das ‚nebengebäude’ besteht aus 3 großen zimmern, inkl. Nebenräume: in der mitte ein salon, der von beiden wohnungen rechts und links zugänglich ist, und den zwei zimmern, die tewas kleiner als die im haupthaus sind, und offensichtlich nur dann belegt werden, wenn das haupthaus voll ist.

Imponierend hier die stille, die aussicht auf die natur, und die gemütlichkeit und gastlichkeit die das ol pajeta ausstrahlt – dass das seinen preis hat, nehmen wir an. Da wir eine gesamtreise gebucht haben, ist uns der einzelpreis nicht bekannt. Es zahlt sich aber aus, hiergewesen zu sein, sicher eine top-adresse in kenia. Es wird nicht viele plätze geben, die ein derartiges ambiente auf dem niveau bieten.

[am wasserloch des ol pajeta, 200 m vom frühstücken auf der veranda ;-) ]







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sweetwater resort: die zweite safari-runde ab 0630 uhr – der phantom-effekt (110809)

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pünktlich wie die pendeluhr klopfte walter, der umsichtige geist des hauses, emfangschef und chefkellner in einer person, um 0600 uhr morgens an unserer tür, um uns zu wecken.
Tee war bereits vorbereitet, auch notwendig, da die temperaturen draußen ziemlich frisch waren. Neben pullover nahmen wir auch eine mitgebrachte jacke mit.
Ziel der ersten morgenausfahrt hier sollte die sichtung des schwarzen rhinozerosses, das weiße hatten wir ja schon gestern gesehen, sein. Der park machte die ersten 45 minuten einen ziemlich leeren eindruck, die tiere schienen noch alle irgendwo hinter den büschen zu sein. Nichteinmal elefanten oder giraffen waren vorerst zu sehen, nur das übliche klein- und federvieh, und ein paar kleinere antilopen und gazellen. Wir durchfurchten diesmal auch wege abseits der gut befestigten piste, da macht sich ein 4x4 jeep bezahlt, der kommt überall hin, drüber und durch. Aber vom schwarzen rhinozeros war wenig zu sehen. Es liefen ein paar zebras, warzenscheine herum, aber nichts großes mehr zu sehen. Das ging so bis ca. 0825 uhr, wir fuhren zu einer der großen wasserstellen, um nach löwen ausschau zu halten, auch in der gegend, wo wir gestern ein einzelexemplar gesehen hatten.
Da bereits ein jeep dortstand, machten wir uns auf den weg zu fast genau derselben stelle wie gestern. Und dort lag nicht nur ein löwe, sondern es waren auch eine löwin und ihre 4 jungen dort. Wir konnten bis auf ein paar meter an die gruppe heranfahren, die haben sich nicht sonderlich beeindrucken lassen, der löwe hat sich nicht einmal gerührt. Da die kleinen löwen sich nach einiger zeit auf den weg machten, zog mama löwe den kleinen nach und sie verschwanden im busch.
Die suche nach dem schwarzen rhinozeros gaben wir in der folge einmal auf – frühstück um 0900 uhr hatte priorität.
Es war noch immer ziemlich frisch, speziell bei der fahrt war das auch wegen des fahrtwindes unangenehm, trotz unserer angemessenen kleidung. Angenehm war, dass aufgrund fehlenden starken windes, die staubfahnen ausblieben, und die ausfahrt keine staubige angelegenheit
war – in der ol pajeta ranch angekommen, genossen wir warmen tee und frühstück a-la-carte, drinnen, auf der terrasse war es uns noch zu frisch.
Die zeit bis zum Mittagessen verbrachten wir dann gemütlich, und alleine, die famlie mit den 2 kindern und das ältere ehepaar sind abgereist, auf der nun bereits sonnengefluteten terrasse, mit blick auf das wasserloch, wo ein elfant vorbeikam, um seinen durst zu stillen.
da ist das warnschild verständlich......

‚Another one bites the dust’ – oder mit staub auf du und du

Eines kann man jetzt schon sagen, eine safari ist nichts für leute mit stauballergie oder staubphobie. Es liegt in der natur der sache, wenn man hier in der natur unterwegs, authentisch, auf pfaden und wegen, dass hier weder asphalt noch betonstraßen vorherrschen ;-)
Somit ist ständig staub in der luft, vor allem auch, weil in den letzten tagen immer heftiger wind weht, und damit staub teil der luft ist. ‚lustig’ wird es , wenn der wind genau von hinten kommt, und man in der eigenen staubwolke dahinfährt. Auch für photographen ist der staub ein horror- im moment wo man die schutzabdeckung vom objektiv heruntergibt, sind staubkörnchen, die in der luft sind, drauf. Aber john unser fahrer stellt sich immer so auf, dass der wind und die sonne im rücken sind – die optimale position fürs photographieren – also genügend reinigungszeug für die photoausrüstung mitnehmen – und für unterwegs altes gewand, mehr brauchen sie bei den safaris nicht. Das kleine schwarze maximal erst am abend, aber auch da unnötig, wie wir gesehen haben.
Jenen, die staub nicht sehr mögen, kann nur empfohlen werden, die tiere im staubfreien zoo zu besuchen ;-)





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Malaria, stechmücken, malarone – ein zwischenbericht in kürze

Malaria: theoretisch wahrscheinlich möglich, statistisch gesehen auch, in welchem verhältnis unklar;
Stechmücken: keine einzige gesehen und gehört, angesichts der massiven trockenheit dzt. auch nicht vorhanden;
Malarone: gott sei dank, bis dato keine fühl- oder sehbaren nebenwirkungen; ausser vielleicht, dass ich am ersten tag nach der einnahem in den beinen auf der haut ein leichtes brennen verspürte, das aber am nächsten tag weg war.
Wir HOFFEN, es bleibt bei keinen nebenwirkungen.




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….and the winner is: the kugler family


[warmwasseraufbereitung für die zelte im tented-camp]

angesichts der frischen temperaturen gab es abendessen im speisesaal.
Nicht so einer, wie man ihn im normalfall in hotels/lodges erlebt, also platz für jede menge leute, sondern im herrenhaus, dort wo auch früher essen serviert wurde. Also einfach einen stock tiefer von unserem zimmer aus gesehen. Es gab wieder eine auswahl bei vor-, haupt-, und nachspeisen. Qualität wieder ausgezeichnet, wie auch bereits mittags. In der zwischenzeit hat sich eine familie (nicht-afrikanische einheimische aus mombasa) mit 2 kindern eingefunden, sodass wir nächtens 6 erwachsene und 2 kinder sein werden.
An der wasserstelle scheint nichts los zu sein , man sieht nicht wirklich bewegungen, auch der scheinwerfer wird nicht eingeschaltet. Kann aber auch sein, dass wir glauben, bzw. gehört, bzw. gelesen haben, da gäbe es licht am abend, und es gibt in der realität keines.
Beim abendessen hat uns walter, der uns auch schon beim sehr persönlichen einchecken betreut hat, der auch bei den speisen berät und die auch auftischt, dann angeboten, morgen im schwesterhotel der serena-gruppe, dem sweetwater-tented-camp das abendessen einzunehmen, und auf einladung der ol pajeta lodge, an der nachtsafri von 2100 bis 2300 uhr teilzunehmen.
Wir haben FREUDIGST angenommen, da wir vorhatten, eine nachtsafari in der masai mara zu machen, was wir vielleicht ohnehin noch tun werden, so uns die morgen gefällt. Unterm strich haben wir uns auch USD 180 erspart, da eine nachtsafri USD 90 / person gekostet hätte.
Wir freuen uns riesig, über das sweetwater-reservat mit seinen vielen tieren, die unterbringung in einem zimmer im haupthaus des herrenhauses, mit blick auf die wasserstelle, das gute essen, und schlussendlich, das kennenlernen einer zelt-lodge und die nacht-safari.
Fest steht auch, WARM anziehen ist gefragt, nicht nur bei der morgensafari, sondern auch bei der nacht-safari; es hat sich also doch ausgezahlt, wärmeres gewand mitzunehmen. Etwas beeinflusst von raureif auf autos in südafrika im juli 2007, und gefrorenem wasser vor der lodge in der kalahari in namibia im gleichen monat ein jahr zuvor, sind wir ja doch etwas vorsichtig gewesen beim einpacken des gewandes – allerdings liegt kenia natürlich einiges nördlicher, sogesehen könnte man auch sagen, wir sind zu warm-eingepackt unterwegs ;-) .





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sweetwater restort: erste safari-runde ab 1545 uhr (100809)

aufgefallen ist uns umgehend, die wege sind hier viel besser befestigt als im samburu park. nachteil: man darf sich nur auf den wegen bewegen, ein abweichen ist nicht erlaubt. in samburu darf man zwar auch nur auf den pisten und wegelchen fahren, die gehen dort aber prinzipiell kreuz und quer, man kann praktisch überall fahren.
der park ist hier auch landschaftlich etwas anders, nicht so dichtes gebüschwerk wie im samburu park,hier teilweise sehr große baum- und buschlose landschaft, daher leicht überschaubar, und, dank einiger wasserstellen, aufenthaltsort vieler tierarten: standardprogramm antilopen, gazellen, beide aller arten, giraffen, büffel, warzenschweine, und federvieh. neu dazugekommen das weiße und schwarze rhinozeros, mächtige tiere, die zwar nicht rudelweise auftreten, aber doch, wenn man sie sieht, imposant aussehen.
Höhepunkte: ein rhinozerus-paar, mutter und junges, die nur einige meter von uns gemütlich dahintrotteten, ein fauler löwe im gras, der sich kaum bewegte, und den wir daher nicht in voller größe sahen, der ob unserer anwesenheit massivst unbeeindruckt blieb; am nachhauseweg in die lodge auch noch eine gruppe von mehr als 20 giraffen, die einige meter vor uns die straße querten, nicht abr, ohne vorher nach links und rechts geschaut zu haben, ob der weg auch wirklich sicher ist – keine lüge, das taten sie tatsächlich. Und letzte sichtung bei der heimfahrt, in schon fast unangenehmer kühle im fahrtwind, zwei elefanten, die sich an kleinen bäumen schadlos hielten, sie umbrachen und an die rinde zu kommen versuchten.
In der ol pajeta ranch angekommen, haben wir uns umgehend heißen tee vereinleibt. Die temperaturen, wir sind hier doch höher als im samburu park, sind etwas frischer, auch weil der wind hier ziemlich stark bläst. Müssen uns jetzt einmal auf die neuen temperaturen umstellen, in der früh um 0630 uhr, beginn der morgensafari, soll es 15 grad haben. Zum vergleich: im samburu park gab’s 20 in der früh, und abends im hotel – der speisesall ist nach allen seiten offen – auch mehr als 20, sodass abendessen praktisch im freien stattfinden konnte.




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Unser zimmer, die zweite (100809)


Wir hatten bei der planung und bestellung der zimmer in den lodges gebeten, zwei einzelbetten in den zimmern zu haben. Meine tochter möchte wenn ich schnarche, was böse nachrede ist ;-) , weit von mir weg sein. Somit bekamen wir in der ol pajeta ranch, nun ein hotel der serena-kette, das GUEST (B) zimmer, ziemlich geräumig.
Vorgesehen war das MRS. KHASHOGGI zimmer – hatte aber den mangel ;-) , dass es ein großes bett hatte. Und wenn ich sage groß, dann spreche ich von ca. 3.5 meter mal 2.2 meter, also etwas geräumig, und man hätte auch außer hörweite des vaters schlafen können ;-)
Das zimmer ist etwas größer als unser GUEST(B) zimmer, auch das bad und der kleiderraum ist größer. An der anzahl der kästen sieht man schon, dass da einmal eine frau gewohnt haben muss. Alles in allem auch ein nettes hotelzimmer.





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unser zimmer, und was zu essen (100809)


wenn man die lodge betritt steht man in einer kleinen vorhalle, rechts davon ein großer salon mit offener feuerstelle, die am abend eingeheizt wird, daneben noch weitere 2 kleine salons, und dann der garten mit einem kleinen swimmingpool. im erdgeschoß befindet sich noch der speisesaal, und davor eine überdachte terrasse zum essen. davor eine art veranda mit gemütlichen sitzen und blick auf den garten mit dem zweiten pool, gleich neben dem pool ist ein wasserloch, das abends mit scheinwerfer beleuchtet wird, und jede menge getier anlocken soll, man wird sehen [kommentar danach: kein scheinwerferlicht ;-) am abend].
über eine offene wunderschöne holztreppe kommt man in den ersten stock, dort gibt es einen kleinen salon, mit gemütlichen sitzmöbeln und je ein zimmer rechts und links davon. man betritt als erstes das schlafzimmer, ca. 20 m² groß, dann geht es in einen 'abstellraum' für gepäck mit kasten für kleidung, ca. 5 m² groß und daneben ist ein bade-/WC-Zimmer, mit einer badewanne, mit einem bidet, einem WC, einer großen waschmuscheln, und einer brause - alles in allem, ein überschaubar großes zimmer, und dann noch mit blick auf garten und wasserloch, das am abend beleuchtet wird, und wie bereits beschrieben, viele tiere anlocken soll.
Beim mittagsessen, es waren zu diesem zeitpunkt in summe nur 4 gäste anwesend, saßen wir auf der überdachten veranda mit blick auf wiese und wasserloch. es gab eine auswahl von frischen salaten, die wir nicht genossen, da es heißt, rohes und gewaschenes könnte negative auswirkungen auf die verdauung haben, dann eine auswahl an drei hauptspeisen, davor noch eine spinat- oder klare suppe, und dann noch 3 verschiedene nachspeisen, gefolgt von kaffee, zwar kein nespresso, aber was soll's ;-)
die zeit bis zur ersten ausfahrt um 1530 uhr - haben abfahrt angesichts der gemütlichen sitzgelegenheiten auf 1545 uhr verschoben - genossen wir auf der überdachten veranda, ganz alleine - sonst kein mensch zu sehen, noch zu hören, die angestellten haben nach dem mittagessen auch das haus verlassen - in der frischen, angenehmen kühle. ein sonderbares gefühl ;-) in einem hotel / in einer lodge, wenn man fast der einzige gast ist, nicht weil das hotel/die lodge so klein ist, sondern weil einfach so wenige zimmer sind. und voll werden sollen die lodge heute gar nicht, erst fast voll morgen. es scheint also, wir verbringen die angenehme, erholsame zeit mit nicht sehr zahlreichen anderen gästen, und dem personal, das in überzahl ist ;-))
dank an sunworldsafaris, sie haben unseren geschmack getroffen, das werden sicher 2 erholsame nächte im ol pajeta !! eine gute wahl.





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sunworld-safaris bringt uns im ol pajeta im swetwaters reservat unter - und wieder ein gute auswahl

bei der planung unserer reise war uns wichtig, abends in einigermaßen guten lodges untergebracht zu sein. wie bereits in einem anderen beitrag geschrieben, für uns ist es wichtig in exotischen ländern am abend genüsslich in einem guten hotel entspannen zu können, und den abend zu genießen, wie auch die nacht. dies wurde bereits bei der planung berücksichtigt, und wie es scheint, wurden wir entsprechend untergebracht.
die ursprünglich geplante variante, mit dem ganz tollen, und auf hohem niveau stehenden ‚zelt-hotel’ zb in der masai mara, hat er auch elegant mit der auswahl einer anderen unterkunft gelöst; meine tochter hat die zeltlösung, trotz exklusivität und 'luxus' ja entschiedenst abgelehnt, da wäre sie nicht mitgefahren.

Zurück zur ol pajeta lodge:
das ol pajeta war früher ein 'herrenhaus' und steht heute, mit 2 swimmingpools und einem wasserloch gleich vor der lodge, auf 90.000 acre land (in km² ca. 22.400 (?)) und wird als Ol Pajeta Conservancy betrieben, von einer gruppe, die es sich zur aufgabe gemacht hat, zufluchts- und rückzugsort für wildtiere zu sein. es gibt laut broschüre hier schimpansen, und die 'big five' (schwarzes/weißes rhinozeros, leopard, elefant, büffel und löwe). das durch das projekt und die lodge eingenommene geld fließt in die community zurück, laut broschüre.
in der kolonialzeit war die gegend viehzuchtsgebiet, da für getreide zu trocken. die lodge gehörte in den 40er jahren lord delamare, damals noch 57.000 acres groß. im lauf der zeit wurde die anlage auf die heutige größe von 90.000 acres erweitert - und heute sogar UMZÄUNT (das sind jede menge km draht, das möchte ich nicht kontrollieren müssen ;-) !). heute wird es von der serena-kette als lodge/hotel betrieben und beherbergt max. 12 gäste in 6 zimmer – aufgrund der größe sind aber sicher zusatzbetten möglich ;-) .
1988 wurde das sweetwater wildreservat eröffnet und 2004 wurde die ranch von 'fauna and flora' einer britischen gesellschaft, gekauft und in das 'ol pajeta projekt' eingeliedert.

[ausführlicher video-clip zum Ol Pejeta]





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