Freitag, 24. Juli 2009

nach südschwedenrundreise heißt es warten

(Bild: Michael Nikolai, sunworldsafari)

gerade von der südschwedenrundreise [jede menge video-clips , unsere hotels inkl. bewertung] erholt zurück, dort war es angenehm zwischen 20 und 25 grad maximum, freuen wir us auf unsere abreise und die safari in kenia.
bezahlt haben wir nun den ganzen trip, herr nowak hat uns noch kurz mit infos versorgt:


"Nun ist es bald soweit und wir dürfen Sie in Kenia zu Ihrer Safari begrüßen. Mit den Reiseunterlagen haben Sie von uns eine blaue Einreisekarte und ein weißes Formular für den Visaantrag erhalten. Diese beiden Formulare können Sie bereits zu Hause ausfüllen und damit dann bei der Einreise in Nairobi oder Mombasa zusammen mit USD 25/- pro Person das Visum problemlos bekommen. Diese beiden Formulare können Sie bereits als Originale verwenden. Bei den USD bitte darauf achten das die Banknoten nicht vor dem Jahr 2000 gedruckt wurden.

Nun gibt es seit einigen Tagen zwei zusätzliche neue Formulare welche ebenfalls ausgefüllt werden müssen. Ich übersende Ihnen diese beiden Formulare im Anhang welche wir als Max Mustermann einmal ausgefüllt haben damit Sie dies dann einfacher auf den Originalen tun können. Die Originale erhalten Sie dann entweder schon im Flugzeug oder bei der Ankunft am Flughafen in Nairobi und Mombasa. Dies soll Ihnen helfen eine Einreise schneller zu gestalten als es momentan der Fall ist. Sollten Sie noch zusätzliche Hilfe benötigen stehe ich jederzeit sehr gerne zur Verfügung. Ansonsten wünsche ich Ihnen einen angenehmen Flug nach Kenia und einen wunderschönen Aufenthalt.

Mit herzlichen Grüßen
Hermann Nowak
SUNWORLD SAFARIS "

(Bild: Michael Nikolai, sunworldsafari)

Dienstag, 7. Juli 2009

gelbfieber - muss auch sein

"* Erreger: Aedes aegypti

Gelbfieber wird durch das Gelbfieber-Virus verursacht. Dieses Virus ist ein 40 bis 50 nm großes, behülltes RNA-Virus aus der Familie der Flaviviren. Da das Virus auch Affen befällt, von denen es wieder durch Vektoren auf den Menschen übertragen werden kann, ist es wahrscheinlich nicht auszurotten.


* Übertragung

Das Gelbfieber-Virus wird durch den Stich der Gelbfiebermücke (Aedes aegypti oder Haemagogus) übertragen.

* Häufigkeit

Die offiziellen Zahlen belaufen sich auf ca. 200.000 Erkrankungen und ca. 30.000 Todesfälle pro Jahr weltweit (90 % in Afrika). Die Infektion äußert sich zunächst in einer Fieberkrankheit mit Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Übelkeit. Die Krankheit kann dann vollständig ausheilen. In etwa 15 % der Fälle folgt aber anschließend eine zweite Krankheitsphase (Quelle: Robert Koch-Institut), diesmal begleitet von einer Gelbsucht infolge der Leberschädigung. Diese kann zunächst sehr gering ausgeprägt sein und nur durch ein besonderes Hautphänomen, die sogenannte Spanische Flagge wahrgenommen werden. Durch Blutungen im Magen-Darm-Trakt kann es zum Erbrechen von zersetztem, schwarzen Blut kommen. Daher wird die Krankheit in Lateinamerika auch häufig als "Vomito negro" (Schwarzes Erbrechen) bezeichnet. Eine deutliche Gelbfärbung der Haut verbunden mit einer starken Blutungsneigung an allen Schleimhäuten zeigt ein toxisches Leberversagen an. Dieses endet in etwa 50 % der Fälle tödlich. Insgesamt sterben etwa 10-20 % der an Gelbfieber Erkrankten. Wird die Infektion überstanden, besteht lebenslange Immunität.

*Vorbeugung

Bei Reisen in betroffene Gebiete wird dringend eine Impfung empfohlen. Der Impfschutz setzt nach 10 Tagen ein und hält mindestens 10 Jahre an (man schätzt 30–40 Jahre). Der Impfstoff muss nur einmal injiziert werden (0,5 ml subcutan oder intramuskulär) und führt recht häufig (1/5 aller Geimpften) zu grippeähnlichen Symptomen zwischen dem 5. und 8. Tag nach der Impfung. Deshalb kann er nur bedingt als gut verträglich bezeichnet werden, doch diese Einschränkung ist ein im Grunde geringer Preis für einen Schutz vor Gelbfieber. Ein Grund für die begrenzte Verträglichkeit ist die Tatsache, dass es sich um einen schon länger nicht mehr weiterentwickelten Lebendimpfstoff handelt (Deutschland: Stamm 17D nach Max Theiler)."

Quelle: wikipedia


Im Zentrum für Reisemedizin hab ich mich heute impfen lassen. Als Malaria-Prophylaxe hab ich Malarone bekommen. Sonst sind alle meine Impfungen am Laufenden.

Montag, 15. Juni 2009

es kribbelt schon...


aufgrund einer frage die wir hatten kam ein schreiben von hrn nowak

"Liebe Familie Kugler

Vielen Dank für Ihre Mail. Ja nun dauert es nicht mehr lange und wir dürfen Sie in Kenia begrüßen und freuen uns schon sehr auf Sie.
Ihr Fahrer ist englischsprachig und wird aller Voraussicht nach Steve Mwangi sein. Ein sehr erfahrener Guide und umgänglicher Mensch. [......]
Mittlerweile wurde die Visumgebühr gesenkt und Sie bezahlen nun nur noch USD 25/- pro Person anstatt USD 50/- pro Person. Bitte darauf achten das die USD nicht vor dem Jahr 2000 gedruckt wurden, den ansonsten werden diese nicht genommen.
Sollten Sie noch Fragen haben, stehe ich jederzeit sehr gerne zur Verfügung. Hier noch ein kleiner Vorgeschmack auf das was Sie erwarten wird:
http://www.marabushcamp.com/de/video.html
Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Woche."



meine tochter ist angesichts des links zum mara bush camp gleich zusammengezuckt - sie ist nur unter der auflage mitgefahren, dass wir in keinem zeltcamp übernachten, sie wollte feste mauern um ihr bett. ich konnte sie beruhigen, die Mara Serena Lodge [berichte zum hotel auf tripadvisor] ist gebucht - sie hat sich wieder entspannt ;-)

Sonntag, 14. Juni 2009

Neuer Look der SUNWORLD Safarifahrzeuge


"Die grünen Landcruiser mit dem weißen Dach waren unser Markenzeichen in den letzten 12 Jahren. Nun haben wir uns entschlossen dies ein wenig zu ändern um unserer Verantwortung gegenüber der Natur und Tierwelt besser Rechnung tragen zu können.

Die neu lackierten Fahrzeuge passen sich der Landschaft besser an und sind für die Tierwelt ein angenehmeres Erscheinungsbild. Das ursprünglich weiße Dach ist nun in beiger Farbe und erscheint nicht mehr aggressiv. Dazu passend haben wir auch die Sitzpolsterüberzüge neu gestaltet und geändert."


Quelle

Freitag, 12. Juni 2009


"Überreste von Grzimeks Serengeti-Flugzeug in Berlin

Berlin (dpa/bb) - Die Überreste des Serengeti-Zebraflugzeugs von Bernhard und Michael Grzimek befinden sich jetzt im Deutschen Technikmuseum in Berlin. Die Familie des Zoologen kommt zur Eröffnung der Ausstellung am 25. Juni in die Hauptstadt, kündigte das Museum am Freitag an. Die Dornier Do 27 mit der auffälligen Zebra-Bemalung und der Kennung D-ENTE wurde berühmt durch Grzimeks Film «Serengeti darf nicht sterben», der am 25. Juni 1959 im Berliner Ufa-Pavillon uraufgeführt und 1960 mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Am 10. Januar 1959, kurz vor Abschluss der Dreharbeiten in der Serengeti, verunglückte der erst 24 Jahre alte Michael Grzimek tödlich."


erschienen am 12.06.2009 um 16:05 Uhr in welt.de

Freitag, 24. April 2009

und wieder 3sat - serengeti, wichtig für massai mara

es scheint, es ist safari-zeit im fernsehen.
auf 3sat gab es heute wieder eine doku zum thema nationalparks in afrika, diesmal zum serengeti nationalpark, der aber für die massai mara [wir sind 3 tage dort- details hier] ganz wichtig ist, da sich in der trockenzeit riesige herden richtung norden, in die massai mara, und damit grüneres land, aufmachen:

"Grzimeks Vermächtnis
Serengeti darf nicht sterben
Film von Michael Stocks
(Erstsendung 19.4.2009)

Er ist die deutsche Tierschutzlegende: Bernhard Grzimek (1909 - 1987), der langjährige Direktor des Frankfurter Zoos, Tierarzt und Verhaltensforscher, ist auch über 20 Jahre nach seinem Tod unvergessen. Seine Tiersendungen waren Kult, sein Engagement für den Erhalt der Natur Zeit seines Lebens Programm. Vor allem Afrika hatte es ihm angetan. Die Serengeti mit ihrer einmaligen Tierwelt war seine große Leidenschaft. Grzimek setzte sich mit aller Kraft dafür ein, dieses Weltnaturerbe für die Nachwelt zu erhalten. Durch seine Forschungsarbeiten trug er maßgeblich dazu bei, dass die Serengeti bis heute als einer der weltweit wichtigsten Naturschutzparks überlebt hat. Mit seinem legendären Zebraflugzeug waren er und sein Sohn Michael pausenlos unterwegs, um den Bestand der Tiere zu zählen und die Tierwanderungen Hunderttausender von Gnus und Zebras zu erforschen. So entstand auch sein Oscar-preisgekrönter Tierfilm "Serengeti darf nicht sterben" (1959). Bei den Dreharbeiten stürzte Michael Grzimek mit seinem Flugzeug ab und kam ums Leben. Trotz dieses Schicksalsschlags kämpfte Bernhard Grzimek weiter für die Serengeti. Er machte Werbung für den Tourismus, weil er ein öffentliches Bewusstsein für dieses Tierparadies schaffen wollte. Wer Elefanten und Geparden mit eigenen Augen gesehen hat, wird sich dafür einsetzen, dass sie überleben können. Grzimek wusste, dass der Naturpark nur erhalten bleiben würde, wenn er sich selbst aus denTourismus-Einnahmen finanzieren konnte.
Michael Stocks schaut nach, was aus dem Vermächtnis Bernhard Grzimeks in der Serengeti geworden ist. Mit dem Nachfolger von Grzimek ist er in der Serengeti unterwegs und hat feststellen können, dass die Tierwelt dort immer noch faszinierend ist, aber hoch gefährdet. Schuld sind die Klimaveränderungen und vor allem der ausufernde Tourismus, der mit all seinen Begleiterscheinungen das Naturparadies bedroht. So hatte sich das Bernhard Grzimek sicher nicht vorgestellt.

Der deutsche Tierschützer Bernhard Grzimek wäre am 24. April 100 Jahre alt geworden. "

Donnerstag, 23. April 2009

3sat - TV - massai mara

heute, 23. april 2009 im 3sat [bild: n. müller / sunworldsafari] :

"Der Mara - Fluss im Osten Afrikas.
Auch wenn nur wenige seinen Namen kennen, ist er doch weltberühmt. Jedes Jahr spielt sich an seinen Ufern eines der gewaltigsten Dramen in der Tierwelt ab. Das Schicksal der größten Wildherden, die es heute noch auf unserem Planeten gibt, ist von ihm abhängig. Hunderttausende Gnus und Zebras müssen auf ihrer Wanderung von der Serengeti in das Schutzgebiet der Massai-Mara diese Barriere überqueren. In den schlammigen Wassern des Flusses lauert eine tödlich Gefahr: Krokodile. Ihnen fallen tausende Tiere zum Opfer. Der Rest des Mara ist den meisten Menschen unbekannt, etwa sein Quellgebiet in den Bergen Kenias, die riesigen Masarua Sümpfe in Tansania oder die Mündung in den Viktoria See - faszinierende Lebensräume mit einer Vielzahl seltener Tiere. Doch der Fluss ist bedroht - geplante Wasserprojekte am Oberlauf könnten das gesamte Ökosystem Ostafrikas beeinträchtigen und so braucht der Lebensspender Mara heute dringend selbst Hilfe. Hängt doch von ihm nicht nur das Schicksal der Serengeti ab."

gewaltige szenen und eindrücke - wir freuen uns auf die wirkliche welt ebendort ;-) [clip auf vimeo]

Sonntag, 19. April 2009

vorfreude ist auch eine freude


[quelle: sunworldsafaris, bernd zoller]

nachdem es ja noch einige monate dauert, bis wir richtung kenia aufbrechen können, labe ich mich immer an den gästebuch-einträgen auf der homepage des veranstalters, sunworld-tours. und beim lesen kommt bereits massiv freude auf !
wir hoffen, unser kismet meint es auch gut mit uns ;-)

auch h.d. kampf's videoclip , fast 45 minuten lang, lässt den puls höher schlagen.

PS: übrigens die thailand-weihnachtsreise ist auch schon unter dach und fach.

PSS: apulien war eine katastrophe, der reiseleiter, gleichzeitig auch fahrer, wir waren nur 4 zu führende kulturinteressierte, völlig ahnungslos, dafür sich mittags doch das ein oder andere gläschen wein gönnend, wir bekamen wenig konkretes erklärt, weiters irrten wir trotz GPS in der gegend herum und verloren viel zeit; die aufzählung des erlebten belief sich auf 9 A4 seiten.
deshalb, alles in allem, eine wahnsinnskatastrophenreise, aber nicht wegen des erdbebens, wo wir auch dabei waren.
auch hat der veranstalter in wien uns, und seinen reiseleiter vor ort, als wir probleme hatten, hängengelassen.

PSSS: bevor's mit tochter nach kenia geht, mache ich noch mit meiner lieben frau im juli eine süd-schweden rundreise - dazu gibt's aber keinen blog, maximal ein paar clips auf youtube.

Dienstag, 17. Februar 2009

ACHTUNG !!!!!!! es wird teurer !

heute bekam ich von meinem 'reisenmanager', hrn. golda vom akademischen reisedienst folgende email,

"ACHTUNG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Die KLM erhöht ab morgen ihre Preise.
Die Tickets heute ausgestellt würden EUR xxxxx alles inkl. kosten; ab morgen aber xxxxxx- pro Person.

[klingt dramatisch, ist es auch: die preiserhöhung macht 7 % aus !
und in business, das ganze mal zwei, kommen schon ein paar cents zusammen :-)]

Was tun?????????????????????????"



also haben wir bezahlt und die zwei tickets ausstellen lassen, gefahren wird ohnehin - hoffentlich hab ich's nicht verschrien !

Sonntag, 9. November 2008

was in einem jahr im august passieren könnte?


auszugsweise aus der homepage des veranstalters sunworld-safari [weitere neuigkeiten ebendort]:

"26.08.2008

In den vergangenen Tagen war es sehr warm und sonnig in der Masai Mara. Das war natürlich sehr schön für unsere Besucher um ungestört weitere aufregende Tierbeobachtungen machen zu können. Viele unserer Gäste konnten weitere spektakuläre Flussüberquerrungen beobachten, wenngleich diese nun nicht mehr so häufig stattfinden. Aber es kommen immer noch jede Menge Gnus aus der Serengeti in die Masai Mara und begeistern auch unsere Guides.[bild von sunworldsafaris.com, gemacht von roman grisius]

Ebenfalls werden jede Menge Raubkatzen rund um das Camp beobachtet. Löwen und Geparden mit Jungen haben das Gebiet des Mara Bush Camps als deren Territorium markiert und werden täglich gesichtet.
Am Samstag konnten drei Leoparden in der Umgebung des Camps von unseren Guides aufgespürt werden. Sie lieferten tolle Motive für unsere Fotografen im Camp.
Auch wurden drei Löwen beobachtet welche versucht haben eine Giraffe zu jagen. Dabei haben sie ein sehr selten zu beobachtendes Spektakel geliefert. Eine Geparden Familie mit 4 kleinen Geparden (maximal 4 Wochen alt) so wie auch eine andere Geparden Familie mit 2 Jungen sind ebenfalls in der Nähe des Camps zu beobachten.

Wie hat es ein Gast so schön gesagt: Jeder Tag im Camp war aufregender als der andere und wird ein unvergesslich schönes Erlebnis ein Leben lang bleiben.

17.08.2008
Dieses Jahr übersteigt die Gnuwanderung alle Erwartungen bei weitem. Es sind nicht nur um einiges mehr an Gnuherden zu verzeichnen als in den letzten Jahren, sondern auch die Flußüberquerungen sind spektakulär wie schon lange nicht mehr [clip - geduld, runterladen kann dauern].

Letzte Woche konnte so ein River Crossing beobachtet werden welches über 10 Stunden fast ohne Unterbrechung angedauert hat. Dies war selbst für unsere lang erfahrenen Guides ein selten gesehenes Ereignis. Zuletzt wurde ein ähnliches Spektakel 2001 beobachtet.

Alle noch anreisenden Gäste können Sich auf ein wirklich unvergesslich großes Spektakel freuen.

10.08.2008 [foto von norbert müller / sunworld-safari]
Die Gnuwanderung wird immer spektakulärer. Unsere Guides berichten aus der Masai Mara das sich große Herden nun auch rund um die Keekorok Lodge sammeln. Ebenfalls sind die ersten Herden bereits beim Mara Bush Camp angelangt und erfreuen unsere Gäste bei den Pirschfahrten rund ums Camp.

Auch berichtet ein Gast von der Sichtung eines Leoparden mit Nachwuchs und einem Geparden mit Nachwuchs. Beide Katzenfamilien wurden in unmittelbarer Nähe des Camps gesichtet und beobachtet.

01.08.2008
Am 26.07.2008 erreichte uns ein Anruf von einem unserer Guides aus der Masai Mara mit der Nachricht, dass alle Gnus wieder zurück in die Serengeti gewandert sind. Große Ratlosigkeit aber eine schnelle Erklärung kam dazu. Kenia hatte in den letzen Wochen nicht viel Regen abbekommen und das lies das Gras nicht schnell genug wachsen. Daher sind die Tiere einfache wieder zurück in die Serengeti gewandert.

[bildquelle: grisius/sunworld-safari]
Nach diesem anfänglichem Schockerlebnis am Anfang letzter Woche können wir nun berichten, dass wieder jede Menge an Gnus in der Masai Mara sind und ständig weitere Herden nachziehen. Spektakuläre Flussüberquerungen wurden bereits beobachtet und noch viele Tiere müssen weiter in die Masai Mara einwandern. Das lässt auf weitere aufregende Szenen hoffen und wird unseren Gästen viel Abenteuer liefern. Das Mara Bush Camp hat hier die ideale Lage um sowohl schnellstmöglich an den Überquerungspunkten beim Mara Fluss wie aber auch beim Talek Fluss zu sein. "

Samstag, 8. November 2008

autofahren in kenia



dass autofahren in ländern wie kenia kein honiglecken ist, der strassenqualität und der verkehrsrowdy wegen, sollte ja kein geheimnis sein; heftig wird's auch was das orthpädische betrifft: bandscheiben lassen grüßen - guckst du mit (von der boer.ch seite)

selbst fahren müssen wir gott sei dank aber nicht - wir sind nur mitfahrer, die hoffen, sich das aus sicherer entfernung ansehen zu können.


aus erster hand ein weiterer bericht aus 2002:

"Servus Leute!

Bei meinen letzen Urlaub in Kenia im September/Oktober 2002 hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, mit einen Auto fahren zu dürfen. Dies ist für mich ein guter Grund, Euch zu erzählen, wie es auf Nairobis Straßen so zugeht. Da Kenia vor langer Zeit englische Kolonie war, herrscht dort Linksverkehr. Allein diese Tatsache macht es für uns Deutsche nicht ganz so einfach, am aktiven Straßenverkehr teilzunehmen. Man gewöhnt sich zwar schnell daran, aber es gibt hier noch einige andere Dinge, die das Auto fahren schwierig werden lassen.

Da gibt es auf Nairobis Straßen die sogenannten Matatus. Matatus sind nichts anderes als Kleinbusse und sind so was wie die Stadtbusse Nairobis. Matatus sind in der Regel hoffnungslos überfüllt und deren Fahrer verhalten sich meist so, als wären sie ungeheilt aus der Irrenanstalt entlassen worden. Man stelle sich dabei einen Kleinbus vor, der in Deutschland vielleicht für zwölf Personen zugelassen ist, da passen locker 25 Leute rein. Und wenn dann den Fahrer ein anderer Bus unterkommt, der die gleiche Strecke fährt, dann passiert es schon mal, daß sie sich ein Rennen liefern. Ein solcher Bus besteht aus drei Mitarbeitern: Den Fahrer, einen, der das Geld kassiert und einen, der für Fahrgäste sorgt. Eine Fahrt in die City kostet 15 KenyaShilling ( KSH, also rund 20 Euro-Cent). Haltestellen sind überall, wenn es sein muß mitten in einer Kreuzung. Denn überall wo jemand einsteigen oder aussteigen will, wird angehalten. Als Autofahrer ist es daher empfehlenswert einen riesigen Abstand einzuhalten, um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Die Bremsleuchten dieser Busse funktionieren im Regelfall nämlich nicht. Allerdings sehen sie optisch immer super aus. In allen möglichen Farben sind sie bemalt worden und alles hat irgendwie Sinn. So ist ein Bus mit den Vereinsfarben von Manchester United oder dem FC Liverpool bemalt. Ein anderer mit den Landesfarben Brasiliens und mit den Kopf von Ronaldo drauf. Ich meine natürlich ein Bild mit dem Kopf von Ronaldo. Wieder andere outen sich als Fans von Bob Marley usw. Allerdings sollte man gut auf sein Geld oder auf die Uhr aufpassen, wenn man da mitfährt.

Was das Auto fahren in Nairobi auch schwierig werden läßt, sind die Fußgänger. Gehwege sind zwar vorhanden, aber mitten auf der Straße zu gehen, macht scheinbar viel mehr Spaß. Ich hatte fast den Eindruck, als würden manche Leute es förmlich provozieren, überfahren zu werden. Dann könnten sie sich ins Krankenhaus legen und mächtig Geld kassieren. Es gab da ein Erlebnis, das mir bestätigte, daß so etwas nur in der Theorie funktioniert. Auf einer Nebenstraße torkelte an einen Abend ein Betrunkener. Es kam ein Auto daher und mußte wegen ihn eine Vollbremsung hinlegen. Die Insassen stiegen aus und fingen an, mit lauten Geschrei den Typen zu verprügeln um dann fluchtartig zu verschwinden.

Wir haben uns jedenfalls ein Auto ausgeliehen. Dies gehörte den Bruder meiner Frau und er stellte es mir meinen ganzen Urlaub zur Verfügung. Unsere erste Fahrt führte uns zu einen Bauernhof etwa 25 Kilometer außerhalb der City Nairobis und man braucht für diese Strecke circa eine Stunde. Die lange Fahrzeit erklärt sich ganz einfach mit den Zustand der Straßen. Denn die befinden sich teilweise in einen schlimmen Zustand. Da tauchen aus dem Nichts plötzlich riesige Schlaglöcher auf. Manche Straßen sind gar nicht mehr als solche zu erkennen. Die Teerschicht ist vor langer Zeit weggebrochen und gleichen nun einen Feldweg. Deshalb ist es empfehlenswert, immer vorsichtig zu fahren. Denn kein Verkehrszeichen warnt vor einen Schlagloch. Überhaupt gibt es in Nairobi fast keine Verkehrszeichen. Ob hier nun eine Einbahnstraße ist oder nicht wußte ich spätestens wenn Gegenverkehr kam. Am Anfang wußte ich nicht mal, wann ich Vorfahrt habe, weil eben auch diese Schilder fehlen. Im allgemeinen gilt sowiso, wer zuerst da ist, fährt zuerst. Auch gibt es in Nairobi diese Straßenschwellen, die den Verkehr verlangsamen sollen. Auch diese Dinger tauchen wie aus dem Nichts auf, da jeglicher Warnhinweis dafür fehlt.

Manchmal kommt es vor, daß irgendwelche Leute anfangen, die Straßen zu reparieren. Die füllen die Schlaglöcher mit Steinen auf und stellen sich einfach vor das kommende Auto, um dann wirklich im letzten Moment zur Seite zu springen. Diese Leute kommen gewiß nicht von irgendeiner Baufirma. Nein, diese Leute machen das aus Spaß und hoffen daß ihnen die Autofahrer Geld dafür geben. Dies ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn es könnten auch Verbrecher sein, die mich dann ausrauben, sobald ich anhalte. Es ist ja sowiso zu empfehlen, sobald man ins Auto eingestiegen ist, das Auto abzuschließen.

Bei meiner ersten Fahrt in die City kam ich ganz schön ins Schwitzen. Doch nach einigen Tagen hatte ich mich gewöhnt daran und das ganze erschien mir nicht mehr so chaotisch. Es sind ja eigentlich nur die Matatus, die das ganze chaotisch werden lassen. Ich passte mich einfach der Fahrweise der Einheimischen an und ich hatte Spaß dabei.

Wichtiges
*********

Paragraph 1: Matatus haben immer Vorfahrt
Paragraph 2: Hat ein Matatu mal nicht Vorfahrt, tritt automatisch Paragraph 1 in Kraft.
Paragraph 3: Dannach komme gleich ich! *fg*

Das mit dem Zusperren des Autos, sobald man eingestiegen ist, ist durchaus ernst gemeint. Ihr wollt doch nicht plötzlich einen unerwünschten Mitfahrer, falls ihr eure Fahrt bei einen Schlagloch verlangsamen habt müssen. Die Fahrertür sollte man aber nicht zusperren. Sollte es zu einen Überfall kommen, ist es ratsam, so wenig wie möglich Widerstand zu leisten.

Als Neuling auf den Straßen Nairobis ist es außerdem zu empfehlen, daß man sich vorne und hinten ein „L“ auf das Auto klebt. Das bedeutet Anfänger und plötzlich halten sogar die Matatus einen mords Abstand ein. Oder man legt sich einen nagelneuen Benz zu, und man hat auch freie Fahrt.

Außerdem ist vor jeder Fahrt zu überprüfen, ob die Hupe noch funktioniert. Egal, wie alt das Auto ist, dieses Teil sollte immer ihren Dienst tun. Ein bißchen die Fußgänger zu erschrecken, macht auch Spaß ab und zu.

Ansonsten ist zu sagen, daß man ohne Probleme mit den Deutschen Füherschein dort fahren kann. Es ist allerdings möglich, täglich in eine Polizeikontrolle zu geraten. Das macht aber gar nichts, denn diese Bullen sind so korrupt, daß sie immer irgendwas finden. Und wenn ihnen nur Eure Nase nicht gefällt. Also, Liebe Steffi Graf, fahre bitte niemals nach Nairobi! *fg*

Und wenn ihr euch ein Monat lang in Nairobis Straßen ausgetobt habt und wieder zurück in Deutschland seid, vergeßt nicht, wieder auf der richtigen Straßenseite zu fahren!

Fazit
*****

Let´s have Fun!

MFG Werner"

quelle


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info zum thema 'kenia'


"THE KENYALOGY GUIDE IN PDF
The Kenyalogy Guide, the electronic book of the Kenyalogy website, one of the internet's leading independent resources about Kenya, is available in PDF format. The Kenyalogy Guide offers you 270 pages with the most complete information about safari, the main national parks and reserves, and the animals you will find in them. All in PDF format, to print and read in your computer without requiring an internet connection."

Herunterladbar als pdf-file (270 Seiten, 2 mb)

Mittwoch, 5. November 2008

da kommt vorfreude auf

heute bekam ich eine nette email:

"Jambo people !
2 Wochen Safari in Kenia liegen hinter uns. Wir haben viel erlebt und gesehen. Es war wiederum unglaublich (es war unsere 3. Safari).
Die Fotos, Kurzfilme (Gnucrossing, Löwenpaarung, etc.) und Tagebücher (habe versucht mich kurz zu fassen) sind nun online auf www.boer.ch.
Wir wünschen euch viel Spass und würden uns über einen Gästebucheintrag freuen.
Herzliche Grüsse
Stefan & Sibylle
(Bör & Börli) "

gewaltig was da zu lesen und sehen ist [bild von ebendort], da kommt freude auf, auch wenn wir erst im august 2009 fahren, text, bilder und clips vermitteln einen gewaltigen eindruck , welche impressionen man dort bekommt, aber schaut einfach bei stefan & sybille vorbei !


mein lieblingsclip - gewaltig, was sich da tut !

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