Der park ist um den lake nakuru herum. Der see wird von tausenden und abertausenden von flamingos und pelikanen bevölkert. Man glaubt aus der ferne, der see hätte am rand ein rosarotes band herum, derartig viele flamingos halten sich dort auf. Neben diesen tieren gibt es auch die ‚big five’ (elefant, büffel, löwe, gepard, leopard) hier, mit ausnahme der elefanten. Weiters auch das schwarze nashorn, das uns gleich über den weg lief, weiters marabus, sekretärvögel und jede menge anderer tiere, deren namen ich mir nicht gemerkt habe, bzw. noch nicht kenne.
Angesichts des sees ist die anzahl der straßen, und etwaige abzweigungen seitlich, begrenzt. Somit wälzt sich eine staubige kolonne von safari-jeeps, einer hinter dem anderen, mit touristen drinnen, durch dan park. Es sieht von der ferne wie ein großer staubvorhang aus, wenn da ein jeep nach dem anderen die straße entlang fährt. Uns kommt das hier wie ein disneyland der tiere vor, mit dem einzigen unterschied zu einem zoo, dass die tiere nicht hinter gitter sind. Aber angesichts der realtiven kleinheit des parkes ist gewährleistet, dass sichtungen der tiere wirklich stattfinden – und somit ist der park ein tourismusmagnet, mit all den nebenerscheinungen, sondergleichen – hier gibt’s jede menge japaner, was heißt, das ist eine überzeugende attraktion, wo’s in jedem fall, „we guarantee“ oder ‚mit geld-zurück-garantie“ ;-), sonst würden die japaner nicht hier sein, sichtungen der tiere gibt.
Was wir massiv störend empfunden haben ist die verbindungstür zum nebenzimmer. Das ist meist eine quelle des ärgers, wenn die nachbarn laut sind oder laut schnarchen – man wird sehen, morgen gibt’s mehr info dazu.
Die reine abzocke ist der preis fürs internet – wir brauche’s ohnehin nicht wirklich – aber USD 24 pro stunde zu verlangen, das hat schon was an sich, da sind türkische oder tunesische verhältnisse ja das reinste schlaraffenland. Das ‚business-center’ ist daher leer, wenn man von den drei angestellten absieht, von denen zwei im internet surfen, und ihre tätigkeit kaum unterbrechen, wenn mögliche kunden eintreten.
Also der erste eindruck in der lake nakuru lodge: massentourismus pur, nicht wirklich das was wir im normalfall wollen.
PS: die nachbarn sind gerade gekommen, man hört jedes wort, jede tätigkeit durch – wir hassen das !
[v i d e o c l i p s auf youtube]
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